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Schon 2012 gaben 65 Prozent der deutschen Unternehmen an, ökologische Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, weil die Nachfrage der Kunden es gebietet. Rund 30 Prozent sahen in diesem Angebot auch einen Wettbewerbs- und nachhaltigen Imagevorteil*.

Auf Verbraucherebene sind die Zahlen noch beeindruckender: Rund 89 Prozent der Deutschen legen Wert darauf, Produkte zu kaufen, die umweltfreundlich hergestellt wurden und Nachhaltigkeitsstandards entsprechen. Beeindruckende 77 Prozent ließen sich in ihrer Kaufentscheidung von Umwelt-Gütesiegeln und Zertifikaten leiten.

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89 von 100 Deutschen legen Wert darauf Produkte zu kaufen, die umweltfreundlich hergestellt werden

Zwei von drei Unternehmen verfolgen bereits Nachhaltigkeitsprojekte

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77 von 100 Deutschen lassen sich in Ihrer Kaufentscheidung von Umwelt-Gütesiegeln beeinflussen

Ebenso denken die Unternehmen um. Dies bestätigt die von Kyocera und Fraunhofer IAO im Jahr 2014 durchgeführte „Green Office Studie“: 41 Prozent der befragten 150 Unternehmensvertreter glaubten bereits 2014 daran, dass umweltbewusstes Verhalten vor allem für die Öffentlichkeit sehr wichtig sei. Zwei von drei Unternehmen verfolgten daher bereits Nachhaltigkeitsprojekte mit einem ökologischen Fokus.

Natürlich steht bei diesen Überlegungen im Raum, ob es überhaupt möglich ist, komplett klimaneutral zu agieren. Unternehmens- und Produktionsprozesse lassen sich zwar auf Energieeffizienz trimmen und optimieren - diese Abläufe komplett CO2-neutral zu stellen, ist aber ein sehr komplexes Unterfangen. 

Wie können Unternehmens- und Produktionsprozesse CO2-neutral gestaltet werden?

Jörg Dürr-Pucher, Generalbevollmächtigter der Deutschen Umwelthilfe (DUH), empfiehlt nach dem Prinzip „vermeiden vor vermindern vor kompensieren“ vorzugehen:

  • Zuerst gilt es zu prüfen, wie sich CO2-Emissionen in Fertigungs- oder Büroprozessen vermeiden lassen.
  • Daran anschließen sollte sich das Ziel, die Energieeffizienz von Abläufen zu steigern - also Wege zu finden, Strom und Wärme zu sparen - also zu vermindern.
  • Im dritten Schritt können die verbleibenden CO2-Emissionen durch entsprechende Programme kompensiert werden.

Die Kompensation von CO2 ist demnach nur ein Baustein einer nachvollziehbaren Nachhaltigkeitsstrategie für ihr Unternehmen. Aber was kann man denn konkret tun, wenn man seine Prozesse umweltfreundlicher gestalten möchte? Das Prinzip der Kompensation ist dabei denkbar einfach: CO2-Emissionen, die man verursacht, werden durch eine Investition in ein Klimaschutzprojekt ausgeglichen.

Was können Sie also tun, wenn Sie Ihre Prozesse umweltfreundlicher gestalten wollen? 

Und wie sieht Ihre CO2-Bilanz eigentlich aus?

Damit die Gleichung "Invest für CO2-Erzeugung" auch aufgehen kann, sollten Sie natürlich zunächst wissen, wie Ihre eigene CO2-Bilanz aussieht. Um diese zu ermitteln, und somit die Auswirkungen des eigenen Unternehmens auf die Umwelt zu verstehen, werden Daten benötigt:

  • Zum Beispiel Angaben zum Energieverbrauch (Strom, Heiz- oder Kühlbedarf),
  • Informationen über Transportwege und Lagerung
  • Ermittlung besonders emissionsreicher Abläufe, um Maßnahmen zur Reduzierung einleiten zu können

Energieverbrauch

Transportwege

Lagerung

EDV & Büromaterial

Ein gutes Beispiel für ein Kompensationsprogramm ist PRINT GREEN, das von Kyocera Document Solutions Deutschland gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe sowie der Klimaschutzorganisation myclimate entwickelt wurde. Ziel ist es, Kunden beim klimaneutralen Drucken zu unterstützen.

Laut Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) arbeiten rund 18 Millionen Menschen in Deutschland in einem Büro - das sind immerhin fast 22 Prozent der Gesamteinwohnerzahl in Deutschland, Stand Januar 2018.

Umweltfreundliche Lösungen und Prozesse gewinnen bei dieser Betrachtung bei der Gestaltung von Arbeits- und Bürokonzepten an Bedeutung. Wie eine aktuelle Online-Umfrage*** unter 203 Büroangestellten gezeigt hat, besteht auf Unternehmensseite jedoch Verbesserungsbedarf:

  • 37,6 Prozent der befragten Büromitarbeiter gaben an, dass ihr Unternehmen sich nicht genügend für den Umweltschutz engagiert.
  • Konkrete Verbesserungspotenziale sehen die Umfrageteilnehmer unter anderem beim Thema Papierverbrauch: 61,6 Prozent der Befragten gaben an, dass sie versuchen im Arbeitsalltag den Papierverbrauch zu minimieren, dennoch glaubt über die Hälfte, dass ihr Arbeitgeber bei diesem Thema noch nachbessern kann.

Druckprozesse klimaneutral gestalten

Das PRINT-GREEN-Programm von Kyocera setzt genau dort an: Im Büromfeld lassen sich Druckprozesse klimafreundlich gestalten. So können nicht nur Drucker und Multifunktionssysteme klimaneutral eingestellt werden. 

Seit Mitte 2014 bietet KYOCERA sein komplettes Originaltonerprogramm in Deutschland klimaneutral an. Dazu kompensiert das Unternehmen sämtliche CO2-Emissionen, die bei Rohstoffgewinnung, Produktion, Transport und Verpackung sowie der anschließenden Verwertung des Toners auftreten. Über 21.000 Tonnen CO2 werden auf diese Weise binnen eines Jahres kompensiert.

Die Spendensumme fließt komplett in ein Projekt der Klimaschutzorganisation myclimate, in dessen Rahmen der Einsatz effizienter Kocher im kenianischen Siaya-Gebiet gefördert wird. Dabei wird nicht nur die Umwelt entlastet. Durch das langfristige Engagement vor Ort hilft das Projekt, den Alltag der Menschen zu erleichtern.

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